Oktober 9

Kennst du die 2 Geheimnisse wertvoller Vermögensgegenstände? Teil 2

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Was zur Hölle ist eigentlich “Vermögen”?

In Teil 1 der zwei Geheimnisse wertvoller Vermögensgegenstände haben wir bereits über Seltenheit diskutiert.

Wir haben gesehen, dass Dinge, die ihren Wert ausschließliche aus ihrer Seltenheit ziehen sehr gut darin sind, Wert zu bewahren. Oft gibt es sogar noch einen kleinen Wertzuwachs oben drauf. Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Kennst du auch nur eine einzige Person, die durch den reinen Besitz von Gold oder Gemälden reich geworden ist? Also ich ehrlich gesagt nicht… Und das finde ich auch verdammt gut so!

Die weit wichtigere und auch lukrativere Eigenschaft von Vermögenswerten ist nämlich die Schaffung von Mehrwert.

Geheimnis 2: Vermögen vermag etwas zu leisten

Windrad als Kapitalanlage für Vermögensaufbau

Das, was Vermögen wirklich auszeichnet kann man dem Wort selbst entnehmen. “Was ist dein Vermögen?” kannst du auch umformulieren in “Was vermagst du zu leisten?”. Lasse diesen Satz ruhig kurz etwas sacken. Meiner Meinung nach ist das die beste und eigentliche Beschreibung von Vermögen.

“Was vermagst du zu leisten?”

Mit diesem Satz im Hinterkopf erkennen wir erst, was eigentlich Vermögen bedeutet. Dein Vermögen besteht in der Arbeit, die du leisten kannst – es besteht in deinen Fähigkeiten, dich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden – es besteht aus den Erfahrungen, die du weitergeben kannst – es besteht aus der Freude, die du in dir und anderen erwecken kannst… Diese Liste können wir ewig weiterführen und müssen erkennen, dass wir alle bereits enorm vermögend sind. Meiner Meinung nach ein Grund, das Leben mit Dankbarkeit zu leben.

Bevor wir allerdings zu weit in Fragen der Geisteshaltung abgleiten: Selbstverständlich gilt diese Betrachtungsweise auch für physische, käufliche Vermögenswerte.

Ein Windrad beispielsweise vermag Strom zu “produzieren”. Einerseits ergibt sich daraus sein Wert. Du wirst dir beim Kauf eines Windrads eher überlegen, wie viel Strom du damit einspeisen kannst, als wie hoch der Materialwert des Windrads ist. Andererseits ergibt sich daraus auch eine laufende Rendite für dich. Der Strom des Windrads hilft all denen, die gerade etwas an die Steckdose anschließen und bezahlen dafür natürlich auch. Das wiederum erhältst du als Cashflow.

Immobilie als Investition

Dieselbe Überlegung gilt auch für Immobilien. Ein Haus vermag Wohnraum bereitzustellen. Investiere also in eine Immobilie und du kannst anderen die Leistung Wohnraum zur Verfügung stellen. Dafür erhältst du Cashflow in Form von Miete.

Natürlich erbringen auch Unternehmen immer eine Form von Leistung, seien es physische Produkte oder Dienstleistungen. Investiere in Unternehmensanteile (z. B. Aktien) und kaufe dir so also die Fähigkeit diese Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Die Kunden werden für diese Leistungen gerne bezahlen und dir so Rendite bescheren.

Fast alle reichen Menschen sind mit solchen “Leistungswerten” reich geworden. Sie haben der Gesellschaft Problemlösungen, Produkte oder Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, die dringend gebraucht wurden oder besser/billiger waren als Alternativen davor. Daher konzentriere auch ich mich auf solche Werte. Nicht zuletzt auch deswegen, weil es ein gutes Gefühl ist, zu wissen, dass der eigene Vermögenszuwachs auf einer Leistung für andere basiert.

Cashflow Quadrant Buchempfehlung auf Wachstumskurs

Das einfachste Erkennungsmerkmal dieser Art Vermögenswerte ist übrigens der Cashflow in deine Richtung. Es ist klar, dass Kunden für Produkte und Dienstleistungen bezahlen und diese Zahlungen werden in deine Richtung fließen. Für mehr dazu empfehle ich dir das Buch “Cashflow Quadrant” von Robert Kiyosaki. Wenn man sich nur einen einzigen Satz daraus merken möchte, dann sollte es dieser sein:

“Assets put money into your pocket.”

Robert Kiyosaki in Cashflow Quadrant

Was vermag Geld zu leisten?

Nun bleibt die Frage: Wie passt Geld in diese Betrachtung und was leistet Geld?

Die einfache Antwort: Geld vermag deine Rechnungen zu bezahlen. Es stellt die notwendige Liquidität zur Verfügung, die für alle Zahlungen in der kurzen Frist notwendig ist. Eine unglaublich wichtige Aufgabe. Allerdings ist es auch nur sinnvoll so viel Geld zu besitzen, dass die Liquidität gesichert ist.

Geld als Schmiermittel der Wirtschaft

Erlaube mir dazu bitte einen kurzen Vergleich, der bildlich sehr gut zur Funktion als Liquidität passt:

Geld ist wie das Schmieröl der Wirtschaft. Es muss ausreichend vorhanden sein, damit alles reibungslos läuft. Aber wenn du etwas vorwärts brinten möchtest, dann wird dir ein See aus (schlecht werdendem) Schmieröl nichts bringen. Du brauchst die Maschine!

Was ist deine Meinung zu dieser Betrachtungsweise? Vereinfacht es zu stark, oder ist es eine gute Schablone um werthaltige Investitionen zu erkennen? Lass uns gerne in den Kommentaren diskutieren.


Tags

Cashflow, Leistung, Unternehmen, Vermögen, Werte


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